Roche® Urisys® 1100
Roche Diagnostics GmbH
Urinanalysegerät
749,00 €*
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Artikelnummer:
1895635
Hersteller:
Roche Diagnostics GmbH
Produktinformationen "Roche® Urisys® 1100"
Das kompakte Urisys® 1100 System von Roche ermöglicht die automatisierte Auswertung einzelner Urinteststreifen.
Die einfache Bedienung und die flexiblen Softwareoptionen empfehlen den Analyzer für Arztpraxen, kleine Labore und Stationen, denen daran gelegen ist, den Standardisierungsgrad der Urinanalyse zu steigern.
Urintests können schnell und einfach durchgeführt werden und es bleibt mehr Zeit für den Patienten.
Einfache Handhabung
- Einfache und intuitive Gerätebedienung
- Inkubation, Messung und Ergebnisausdruck erfolgen automatisch, schnell und leise
- Positive Ergebnisse sind markiert und sofort zu erkennen
- Anschlussmöglichkeit für Barcodereader und/oder AT/PC-Tastatur zum Erfassen von Patienten- und Benutzer-ID
- Gerätereinigung und Auswechseln des Druckerpapieres sind mühelos durchführbar
- Das Urisys® 1100 System ist wartungsfrei
- Passwortgeschützter Zugriff auf Gerät und Testergebnisse
Sicherheit durch standardisierte Ergebnisse
- Vermeidung von Fehlerquellen der visuellen Auswertung
- Automatisches Einhalten der Inkubationszeit
- Kompensation intensiver Urineigenfarben beugt falsch-positiven Testergebnissen vor
- Ausdruck und/oder Transfer der Testergebnisse an PC oder Host Rechner schließt Übertragungsfehler der manuellen Ergebnisdokumentation aus
- Zahlreiche geräteintegrierte Kontrollfunktionen gewähren Sicherheit bei der Testdurchführung
Herausragende Teststreifenqualität
- Deutliche Farbveränderung der Testfelder bereits bei geringfügig pathologischen Veränderungen im Urin
- Klare Ergebnisanzeige durch homogene Farbentwicklung auf den Testfeldern
- Nylonnetz-Fixierung der Testfelder auf der Trägerfolie - ohne Verwendung von Kleber - verhindert von Klebstoffen verursachte Farbverfälschungen
- Kein Überlaufen von Farben und Reagenzien zwischen den Testfeldern durch ein integriertes Saugpapier
Vitamin C-Resistenz
- ca. 20% aller Urinproben enthalten Vitamin C in hohen Konzentrationen
- In der Urinprobe vorhandenes Vitamin C kann falsch-negative Testergebnisse auf den Testfeldern für Blut und Glukose verursachen
- Die Folge: Krankheiten werden möglicherweise nicht sofort identifiziert und erforderliche Therapien eventuell erst verzögert eingeleitet
- Die Lösung: Verwendung von Vitamin C-entstörten Teststreifen wie Combur-Test® zur weitgehenden Vermeidung falsch-negativer Ergebnisanzeigen
- Ein Vergleich von fünf gebräuchlichen Harnteststreifen hat ergeben: Nur die Combur-Test® Produktlinie ist weitgehend resistent gegen Vitamin C-Einfluss!
(Quelle: Clinical Laboratory, 2006: 52:149-153)
Vielseitige IT-Anbindung
- Übertragung der Testergebnisse an einen PC oder an zentralen Host-Rechner möglich
- Datenübertragung wahlweise im uni- oder bidirektionalen Schnittstellenbetrieb oder im ASTM-Modus
Vorteile
- Einfache und intuitive Gerätebedienung
- Inkubation, Messung und Ergebnisausdruck erfolgen automatisch, schnell und leise
- Positive Ergebnisse sind markiert und sofort zu erkennen
- Anschlussmöglichkeit für Barcodereader und/oder AT/PC-Tastatur zum Erfassen von Patienten- und Benutzer-ID
- Gerätereinigung und Auswechseln des Druckerpapieres sind mühelos durchführbar
- Das Urisys® 1100 System ist wartungsfrei
- Passwortgeschützter Zugriff auf Gerät und Testergebnisse
Technische Daten
SystembeschreibungSchnellmodus: ca. 100 Teststreifen pro Stunde / ca. 30 Sek. pro TestSpeicherkapazität100 ProbenDisplayLCD-Flüssigkristallanzeige, 2 Zeilen mit jeweils 24 ZeichenDruckerThermodruckerMasseBreite: 15,0 cm
Tiefe: 29,0 cm
Höhe: 9,5 cmGewichtCa. 0,8 kgStromversorgungExternes Netzteil
Primär: 100 – 240 V Wechselstrom, 50-60 Hz, 800 mA
Ausgang: 7.5 V Gleichspannung, 3000 mALeistungsaufnahmeBetrieb: max. 15 Watt
Standby: 1,3 Watt
Betriebsbedingung
Lagerung: - 20° bis + 70°Relative LuftfeuchtigkeitBetrieb: 20% bis 80%
Lagerung: 20% bis 85%
Optimale Betriebsumgebung
Streifen









KalibrierungControl-Test M KalibrationsstreifenQualitätskontrolleHandelsübliche Urinkontrollen, deren Verwendung für das Urisys® 1100 System bzw. Combur 10 Test® UX Teststreifen ausgewiesen ist. Es sind die entsprechenden Gesetzesvorgaben und Richtlinien zu beachten.Anschlüsse
Zubehör
Testmenü
Parameter (Reaktionszeit) Klinischer NutzenUrindichte (spezifisches Gewicht) (60 s)- dauerhaft alkalische pH-Werte sind ein Hinweis auf Harnwegsinfektionen
- erhöhte pH-Werte können zu einer schnelleren Lyse von Leukozyten und Erythrozyten in der Urinprobe führen, was negative Sedimentierungsergebnisse bei positiven Teststreifenreaktionen erklären kann
- dauerhaft saurer oder alkalischer Urin kann Indikator für einen gestörten Säure-Basen-Haushalt sein
Leukozyten (60 - 120 s)- erhöhte pH-Werte können zu einer schnelleren Lyse von Leukozyten und Erythrozyten in der Urinprobe führen, was negative Sedimentierungsergebnisse bei positiven Teststreifenreaktionen erklären kann
- dauerhaft saurer oder alkalischer Urin kann Indikator für einen gestörten Säure-Basen-Haushalt sein
- Leitsymptom entzündlicher Erkrankungen von ableitenden Harnwegen und Nieren, meist mit bakterieller Ursache
- abakterielle Leukozyturien können ein wichtiger Hinweis auf das Vorliegen einer Urogenitaltuberkulose oder eines Tumors sein
- eine erhöhte Leukozytenzahl ist bei chronischer Pyelonephritis oft das einzige zwischen den akuten Episoden auftretende Symptom
Nitrit (60 s)- abakterielle Leukozyturien können ein wichtiger Hinweis auf das Vorliegen einer Urogenitaltuberkulose oder eines Tumors sein
- eine erhöhte Leukozytenzahl ist bei chronischer Pyelonephritis oft das einzige zwischen den akuten Episoden auftretende Symptom
- Nitriturie ist eines der wichtigsten Symptome einer bakteriellen Harnweginfektion (HWI)
- Nitriturien weisen indirekt nitritbildende Bakterien im Urin nach, wie z.B. Echerichia coli, den häufigsten Erreger eines HWI
- der Nitrit-Test erfasst ca. 50% der bakteriellen HWIs, unter günstigen Bedingungen (erster Morgenurin, hohe Keimzahl) über 90%
Protein (60 s)- Nitriturien weisen indirekt nitritbildende Bakterien im Urin nach, wie z.B. Echerichia coli, den häufigsten Erreger eines HWI
- der Nitrit-Test erfasst ca. 50% der bakteriellen HWIs, unter günstigen Bedingungen (erster Morgenurin, hohe Keimzahl) über 90%
- Proteinurie ist ein häufiges, jedoch unspezifisches Symptom bei Nierenerkrankungen
- Proteinurien sind weder schlüssiger Nachweis einer Nephropathie noch kann eine normale Proteinausscheidung eine Nephropathie ausschließen
- erhöhte Proteinspiegel im Urin erfordern daher differentialdiagnostische Abklärung
Glucose (60 s)- Proteinurien sind weder schlüssiger Nachweis einer Nephropathie noch kann eine normale Proteinausscheidung eine Nephropathie ausschließen
- erhöhte Proteinspiegel im Urin erfordern daher differentialdiagnostische Abklärung
- geeignet zum einfachen und schnellen Screening bislang unerkannter Diabetiker, zur Therapiekontrolle und für das Selbsttesten
- Nachweis renaler Glucosurien, z.B. in der Schwangerschaft sowie alimentäre Glucosurien nach exzessiver Kohlenhydrataufnahme
- Glukosurien entwickeln sich durch Überschreitung der tubulären Rückresoptionskapazität der Nieren für Glucose (Nierenschwelle)
- die Nierenschwelle liegt normalerweise bei einem Blutzuckerwert von 150-180 mg/dl.
Keton (60 s)- Nachweis renaler Glucosurien, z.B. in der Schwangerschaft sowie alimentäre Glucosurien nach exzessiver Kohlenhydrataufnahme
- Glukosurien entwickeln sich durch Überschreitung der tubulären Rückresoptionskapazität der Nieren für Glucose (Nierenschwelle)
- die Nierenschwelle liegt normalerweise bei einem Blutzuckerwert von 150-180 mg/dl.
- Anzeige einer für Diabetiker gefährlichen Stoffwechsellage (Ketoazidose), die zum Koma führen kann
- Nachweis von erhöhtem Fettabbau im Organismus als Folge einer unzureichenden Zufuhr von Kohlenhydraten
- Kontrolle von Diätprogrammen mit drastischer Einschränkung der Kohlenhydratzufuhr und Nachweis von Hungerzuständen
Urobilinogen (60 s)- Nachweis von erhöhtem Fettabbau im Organismus als Folge einer unzureichenden Zufuhr von Kohlenhydraten
- Kontrolle von Diätprogrammen mit drastischer Einschränkung der Kohlenhydratzufuhr und Nachweis von Hungerzuständen
- Hinweis auf akute und chronische Lebererkrankungen (z. B. Virushepatitis, Leberzirrhose) und eingeschränkte Leberfunktion
- Nachweis toxischer Leberschädigungen und hämolytischer Erkrankungen
Bilirubin (60 s)- Nachweis toxischer Leberschädigungen und hämolytischer Erkrankungen
- Hinweis auf Erkrankungen der Leber wie z. B. Zirrhose, Ikterus oder ein Verschluss der Gallenwege
- pathologische Prozesse, die eine Zunahme der Konzentration des konjugierten Bilirubins im Serum bewirken, können auch zu einem Anstieg des Bilirubins im Urin führen
Erythrozyten (Hämoglobin) - pathologische Prozesse, die eine Zunahme der Konzentration des konjugierten Bilirubins im Serum bewirken, können auch zu einem Anstieg des Bilirubins im Urin führen
(60 s)
- Hämaturien treten bei vielen Erkrankungen auf, eine sorgfältige Abklärung der Ursache ist erforderlich
- Hauptursache von Hämaturien sind Erkrankungen von Nieren und Urogenitaltrakt
- Hämaturie ist ein häufiges Symptom im Umfeld von Tumoren (z. B. Nieren- oder Blasentumoren) sowie bei Nierenschäden und Harnsteinen, noch bevor schmerzhafte Symptome entwickelt werden
- Hauptursache von Hämaturien sind Erkrankungen von Nieren und Urogenitaltrakt
- Hämaturie ist ein häufiges Symptom im Umfeld von Tumoren (z. B. Nieren- oder Blasentumoren) sowie bei Nierenschäden und Harnsteinen, noch bevor schmerzhafte Symptome entwickelt werden